Eine Abteilung stellt sich vor: das Ticketing (Teil 1)

Die Abteilung Ticketing von STA Travel stellt sich vor. Und weil das Ticketing früher Großhandel hieß und demnach ganz schön groß ist,  gibt es gleich fünf Blogposts – für jeden Tag der Woche einen!
- Achtung: Die spaßfreie Blogzone endet hier!-

Susi und Regina wagen eine Reise in die Vergangenheit und erinnern sich an den 20.04.1998 – einen ganz normalen Montag im Großhandel, damals noch in der Adalbertstrasse in Bockenheim.

Montag, 20.04.1998

08:58 Ein Montagmorgen. Die Berufsgenossenschaft hat mal wieder verlangt, das Leergut vom Freitag nach den gesetzlichen Vorschriften zu entsorgen. Später!

09:15 Diese schwere Arbeit verlangt umgehend nach Kaffee.

09:20 Die ersten Tickets werden in Travel Manager angelegt.

09:21 “Erfrischungen Englert” schräg gegenüber öffnet unpünktlich, heute im Angebot: Ahoi Brause, Gummifrösche, verhexte Lutscher und Rosenöl.

09:25 “Erfrischungen Englert” schließt den Laden dank eines Rekordumsatzes an Gummifröschen.

09:26 Ein Gummifrosch pro angenommenem Telefonat wird als Motivations-Chaka-Chaka in die Runde gerufen.

12:00 Frösche alle, die Telefone schellen immer noch durch.

12:30 Ebony Prince (ein ehemaliger, geschätzter Mitarbeiter im Großhandel) hat die 2. Dose kalte Ravioli durch und betrachtet das rege Leben auf der Adalbertstraße, da passiert es: Eb springt auf, schreit und rennt aus dem Gebäude – warum ausstechen? Es MUSS was Wichtiges passiert sein! Richtig: Coolio war beim Frisör gegenüber (der Echte !!).

13:00 Frösche sind immer noch alle, ein Einbruch bei “Erfrischungen Englert” wird in Erwägung gezogen.

14.00 Großhandelhund Gonzo kann nicht Gassi geführt werden, da die Mitarbeiter schwerst unterzuckert sind wegen Froschmangels.

14:01 Gonzo macht sein Gassi selbst und kotzt direkt bei einem Kollegen unter den Tisch (der Kollege steht immer noch im Sold der STA Travel GmbH, trotz dieses traumatischen Erlebnisses).

14:05 Gonzo schaltet den Papierticketdrucker aus.

14:06 Das Kabel des Papierticketdruckers ist nun defekt.

14:07 Die Ticketausstellung verzögert sich bis auf weiteres.

16:00 Drucker läuft wieder, rauchen am Arbeitsplatz ist erwünscht, Stressabbau.

17:00 Das Leergut wird im benachbarten Plusmarkt gegen Neuware eingetauscht, Fassanstich!! Natürlich aufs Haus!!!

18:00 Ein erfolgreicher Arbeitstag neigt sich dem Ende entgegen, Rekord: weit über 1.000 SATA Papiertickets wurden ausgestellt, Getränkeversorgung ist immer noch gesichert, Frösche immer noch aus, Gonzo erhält den Hundeverdienstorden am Bande.

18:15 Der Postmops nimmt seinen Dienst auf und Miss Kiew 72 und Suse gehen wie fast jeden Abend ins Dr. Flotte.

Fazit: Trotz rasanter technischer Errungenschaften haben sich die Arbeitsbedingungen nicht wirklich geändert: immer noch viel Spaß, aber kein Hund mehr, kein “Erfrischungen Englert” (Gummifrösche) und kein Freibier mehr :)

PS: Coolio war auch nie wieder da!

Weiterlesen: “Eine Abteilung stellt sich vor: das Ticketing (Teil 2)

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3 Kommentare

  1. Miriam 9. August 2010 at 14:44

    Herrlich!!! Ich lache Tränen!! Mehr davon, bitte!! :-)))

  2. Tobias 9. August 2010 at 14:45

    Hi Susi, wenn das mal nicht die harte Realität ist! Echt klasse und wir brauchen mehr davon!!!

    LG

  3. REMMEL 1. November 2010 at 13:06

    Den Earl of Bornheim kenn ich genauso wie den Sultan von Offenbach, aber wer bitte war “Ebony Prince”???

Kommentare

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