Patagonien – einmal ans Ende der Welt

Nach langer Wartezeit bin ich endlich nach Patagonien gereist, um das Ende der Welt zu entdecken und die schönsten Berge und Gletscher zu besteigen. Vorab war ich ziemlich aufgeregt, weil ich das erste Mal mit einer Erlebnisreise und somit in der Gruppe unterwegs war. Auch hatte ich etwas Bammel, dass meine Fitness für diese Tour nicht ausreicht. Aber alle Sorgen waren vollkommen unbegründet.

Unsere Gruppe war mit dreizehn Leuten überschaubar, alle waren furchtbar nett und mit unserem Guide Neil hatten wir einen riesen Spaß. Ich war mit meiner besseren Hälfte unterwegs, aber es gab auch viele Alleinreisende in der Gruppe. Anschluss zu finden war gar kein Problem und wir haben uns alle bestens verstanden und viele neue Freunde gefunden.

Zu Hause mache ich regelmäßig Sport und gehe auch gerne in den Alpen wandern, daher war ich auch fit genug um die vielen Wandertage in Patagonien ohne Probleme zu überstehen. Generell sollte man für diese Tour schon fit sein und vor allem Spaß an der Bewegung haben. Aber wir hatten auch ein paar Teilnehmer die nicht ganz so sportlich waren und das war nie ein Problem. Es gab ausreichend Pausen und bei den ganz anstrengenden Touren hat sich immer ein alternatives Programm gefunden.

2 Wochen durch Patagonien: El Chaltèn – El Calafate – Puerto Natales – Punta Arena – Ushuaia

Patagonien ist ein Traumland für Fotografen und Bilder beschreiben diese Region tausendmal besser, als jede Geschichte. Daher halte ich mich dieses Mal zurück und lasse die Fotos für mich sprechen:

Patagonien-1

Der erste Tag ging schon sehr gut los, mit Sonnenschein und einem Wahnsinns Ausblick auf das Panorama des Fitz Roy.

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Unsere Station für die ersten Tage war der kleine Ort El Chaltén. Hier ist das Tor zum Los Glacieres Nationalpark und viele weltberühmte Kletterer sind hier während der Saison anzutreffen.

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Ständig hat man das Gefühl, sich mitten in einer Globetrotter Werbung zu befinden…

Gletscherbach, Patagonien

Um den Wasservorrat muss man sich auf den Wanderungen keine Sorgen machen, da man immer wieder eiskalte Gletscherbäche überquert und seine Trinkflasche auffüllen kann.

Fitz Roy, Patagonien

Der erste Aufstieg an den Fuß des Fitz Roy – anstrengend und im wahrsten Sinne atemberaubend.

ausblick, patagonien

Erst einmal ausruhen und die Sonne genießen.

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Am nächsten Tag haben wir es ruhiger angehen lassen und „nur“ eine Tour über den Gletscher gemacht. Zum Abschluss gab es dann einen Baileys auf 400 Jahre altem Gletschereis.

guanakos, patagonien

In Patagonien heißen Alpacas übrigens Guanakos und stehen gerne neben oder auf der Straße rum und lassen sich dabei kaum aus der Ruhe bringen.

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Der Perito Moreno-Gletscher war eines meiner absoluten Highlights. Ich habe stundenlang auf den Plattformen gesessen den Knirschen des Eises zugehört und darauf gewartet, dass wieder ein Eisberg runterkracht.

gletscher, patagonien

Der Gletscher bewegt sich am Tag bis zu zwei Meter, es brechen immer wieder haushohe (was man auf dem Bild sieht ist 60 Meter hoch!) Eisbrocken ab und fallen mit einem riesen Radau in den See.

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Auch den Perito Moreno-Gletscher kann man besteigen. Hier wird richtig deutlich, wie klein die Menschen im Gegensatz zu dem Eiskoloss sind.

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Das Eisfeld gehört zu den Größten der Welt und mehrere hundert Kilometer lang.

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Immer wieder trifft man Weltenbummler, die über die Panamericana von Alaska bis nach Ushuaia reisen.

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Puerto Natales in Chile ist das Tor zum Torres del Paine Nationalpark. Das Bild ist vor der dreitägigen Tour durch den Park entstanden, hinterher hätten meine müden Beine das mit dem Springen auch nicht mehr hinbekommen.

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Drei Tage haben wir im Torres del Paine Nationalpark verbracht und dort gezeltet.

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Auf unserer ganzen Reise hatten wir ein riesiges Glück mit dem Wetter und fast immer blauen Himmel.

wandern, patagonien

torres del paine, patagonien

Der Höhepunkt war der Aufstieg zum Wahrzeichen des Parks die „Torres del Paine“ (Türme des blauen Himmels).

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Einen schöneren Ort für den Frühstückskaffee kann man sich kaum vorstellen.

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Unsere Gruppe war einfach klasse! Bunt gemixt aus der ganzen Welt haben wir nicht nur gemeinsam Patagonien kennengelernt, sondern auch viel über die einzelnen Nationalitäten und deren Heimatländer herausgefunden.

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In der Nähe von Punta Arenas ist eine große Pinguinkolonie. Wir waren leider nicht zur idealen Jahreszeit dort, aber einen Pinguin hab ich doch entdeckt und fast in meinen Rucksack gepackt.

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Ushuaia ist die südlichste Stadt der Welt und von hier starten die meisten der Antarktis Expeditionsschiffe. Auch von uns haben einige noch eine Antarktis Expedition drangehangen und ich wäre am liebsten sofort mitgefahren.

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Im Nationalpark Tiera del Fuego gibt es das südlichste Postamt der Welt. Der Besitzer ist wirklich ein Unikum und gleichzeitig der Präsident seiner eigenen Republik „Isla Redonda“ (die kleine Insel im Hintergrund).

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Die meisten kennen den Nationalpark wohl eher unter dem deutschen Namen „Feuerland“.

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Den Topf voll Gold am Ende des Regenbogens habe ich zwar nicht gefunden, aber das war bei der wunderschönen Reise durch Patagonien auch gar nicht mehr nötig.

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Bei der Bootstour durch den Beagle-Kanal weiß man gar nicht, wo man hinschauen soll: Bergpanoramen, Leuchttürme, Albatrosse, Pinguine, Seelöwen und und und.

landschaft, patagonien

Patagonien-28

Unten rechts endet die legendäre Panamericana und unsere Reise war hier dann leider auch so gut wie vorbei. Es war eine ganz besondere Zeit und ich würde es sofort wieder machen!

All das möchtest du mit eigenen Augen zu Gesicht bekommen? Kein Problem! Schau gleich auf der STA Travel Webseite vorbei und erfahre mehr Details zu der Erlebnisreise „End of the Earth!

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6 Kommentare

  1. Marena 9. November 2014 at 22:15

    Hey Cornelia,
    vielen Dank für den tollen Bericht und die super Bilder. Patagonien ist jetzt glatt ein paar Plätze nach oben gerückt auf unserer Liste 🙂

  2. Bakerman 3. Januar 2015 at 16:53

    Hallo Cornelia,
    deine Reisebeschreibung war für uns sehr hilfreich, denn wir werden „Dreaming Patagonia“ erst in 2015 erleben und waren uns aufgrund der Reisebeschreibung von G-Adventures, Rating 4, nicht sicher, ob wir das packen werden. NUN ist gebucht.
    Nach dem Inka Trail hoffen wir dass uns dieses Erlebnis ebenso nachhaltig in Erinnerung bleibt. LG Harald und Birgitt

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    Cornelia 7. Januar 2015 at 10:56

    Hallo Harald und Birgitt,

    es freut mich sehr zu hören, dass mein Blog Euch so viel weitergeholfen hat. Der Inca Trail fehlt mir leider noch, aber ich bin mir sicher, dass Euch Patagonien ebenso begeistern wird.

    Eine tolle Reise und liebe Grüße
    Cornelia

  4. Ruth 26. Juli 2015 at 13:32

    Hallo Cornelia,
    die Bilder sehen toll aus!! Zu welcher Zeit wart ihr denn in Patagonien, also in welchem Monat? Sieht aus als hättet ihr super Wetter gehabt! Wir stecken in der Planung und schwanken im Moment zwischen Februar und April 🙂

  5. Carina Müßen 27. Juli 2015 at 09:19

    Hallo Ruth, lieben Dank für deine Nachricht. Cornelia ist diese Woche leider nicht im Büro. Ich kann dir allerdings sagen, dass sie Patagonien etwa wischen Ende Februar und Mitte März bereist hat. Sie wird sich aber gern nächste Woche noch einmal bei dir melden.
    Liebe Grüße, Carina

  6. Custom avatar
    Cornelia 5. August 2015 at 14:45

    Hallo Ruth,
    Ihr solltet auf jeden Fall im Februar fahren, da im April schon der Winter anfängt und viele Wege dann nicht mehr zu begehen sind bzw. das Wetter schlecht wird.
    Wir waren Ende Februar / Anfang März dort und das ist das Ende der Hauptsaison. Das war perfekt, da es dann die meisten Sonnentage gibt und die Wege nicht mehr ganz so überlaufen sind.
    Ich hoffe das hilft Dir weiter und viele Grüße
    Cornelia

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