Ozeanien

5 Erlebnisse auf Fiji

Von Sarah Lemmen , 04. Juli 2019

Das Paradies hat einen Namen, und es heißt Fiji. Kennt ihr diese traumhaften Bilder von kleinen, Palmenbewachsenen Inseln, die man in fünf Minuten umlaufen kann? Die umgeben sind von kristallklarem Wasser und man auf die Korallenriffe meterweit schauen kann? Deren Strände wie Puderzucker sind? Diese Bilder gibt es nicht nur als Bildschirmschoner, denn man findet sie im Südpazifik. Ich war eine Woche auf den Yasawa Inseln und der Mamanuca Insel unterwegs. 

 Auf Fiji sagt man Bula

1) Erleben, was „Fiji Time“ bedeutet. 

Fiji Time heißt, das Leben zu genießen und sich durch nichts stressen zu lassen. Das Wort „Bula“ ist ein Ausdruck für Hallo, aber auch für Freude und Leben. Fiji Time genießt man am Strand oder in der Hängematte oder natürlich im angenehm warmen Wasser im Meer. Es gehört außerdem eine positive Einstellung dazu, denn die vermitteln auch die Einheimischen. Schenkt man ihnen ein Lächeln, dann bekommt man 10 zurück. Um Fiji Time zu erfahren, muss man nicht viel tun. Man muss nur hinfliegen 

 

2) Tauchen oder Schorcheln im Meer 

Fiji wird nicht umsonst die Riffhauptstadt der Welt genannt. Es gibt so viele interessante Tauchspots, aber auch beim Schnorcheln sieht man sehr viel. Ich war leider außerhalb der Mantarochen Saison dort, habe mich aber trotzdem über die Sichtung vieler bunter Fische, Meeresschildkröten, Riffhaien und Korallen gefreut. Jeder Marine-Fan kommt hier garantiert auf seine Kosten.  

Fiji

3) Das Kava Getränk probieren 

Kava ist ein Getränk, das aus dem Pulver einer Pfeffergewächspflanze zubereitet wird. Ich finde, es schmeckt wie eine Mischung aus zu lange gezogenem schwarzen Tee und Erde, also lecker ist anders. Die Einheimischen trinken Kava aber aus spirituellen Gründen und besonders zu Festen und Feierlichkeiten. Für Touristen werden oft kleine Kava-Zeremonien veranstaltet. Ihr solltet die Gelegenheit nutzen, es zu probieren, denn es gehört zur fijianischen Kultur. Nicht wundern, dass der Mund danach kribbelt und die Zunge taub wird, das ist völlig normal. Achtung! Schwangere dürfen z.B. kein Kava trinken, denn eine zu hohe Konzentration kann zu Rauschzuständen führen. 

Fiji 

4) Von Insel zu Insel hüpfen, per Wassertaxi oder Boot 

Um zwischen den Yasawa Inseln sicher zu reisen, kann ich nur ein einziges Boot empfehlen: Den Yasawa Flyer. Die anderen Boote fahren unregelmäßig und ich habe ein wenig Bedenken, was die Sicherheit der anderen Boote angeht. Der Yasawa Flyer fährt täglich, hat im Boot-Ticketpreis schon Getränke und Snacks enthalten und man kann auf dem Boot auch Unterkünfte buchen und einfach relaxen. Man fährt an so vielen Inseln vorbei, dabei ändert sich die Landschaft im Minutentakt. Ich habe vom Yasawa Flyer aus sogar Meeresschildkröten gesehen. Spaßiger, weil es durchaus schneller geht, sind die kleinen Wassertaxis, die einen z.B. zwischen zwei Inseln transportieren. Die Bootsfahrer arbeiten oft für Hotels, sind daher schon vertrauenswürdig. In den offenen Booten kann man die Hand ins Wasser halten, die Sonne genießen und den Wind durch die Haare wehen lassen.  

 

5) Wandern gehen 

Wandern gehen klingt erstmal konträr zu dem, was ich vorher geschrieben habe. Tatsächlich kann man aber auf den größeren Inseln der Yasawas, wie Nanuya Lailai, oder auch auf der Hauptinsel Viti Levu den ein oder anderen Hike machen oder spazieren gehen. Auf dem Weg hat man die Gelegenheit, frische Mangos zu sammeln und zu naschen. Je nach Wetter ist ein Hike mal mehr oder weniger anstrengend, aber man wird mit so tollen Aussichten belohnt und sieht auch mal den grünen Kern der Inseln. 

Wenn man in Asien oder Ozeanien schon einmal unterwegs ist, dann sollte man den nicht mehr allzu langen Weg auf sich nehmen, denn ich habe noch nie einen entspannteren Ort kennengelernt als Fiji. Wer von Deutschland aus hierhin fliegt, dem empfehle ich auf jeden Fall 2-3 Wochen zu bleiben. Auf einer Weltreise ist Fiji meiner Meinung nach ein Muss!  

 Fiji

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