Reiseplanung

Dos & Don’ts auf einer Weltreise

Von Gastblogger , 29. Dezember 2017

 

Für ein Jahr lang rund um die Welt reisen, neue Länder und Kulturen kennenlernen, Menschen und Gleichgesinnte von überall treffen, das Leben in vollen Zügen genießen, alles hinter sich lassen und sich stattdessen in aufregende Abenteuer stürzen. All das kann sehr verlockend sein. Auch uns hat es vor genau einem Jahr davon überzeugt, unsere Jobs und unsere Wohnung zu kündigen und uns auf Weltreise zu begeben.

Wir sind Melanie und Philipp aus Salzburg, zwei Reisende die normalerweise ihr tägliches Brot als Sozialarbeiterin und Fotograf verdienen, immer auf der Suche nach neue Herausforderungen oder leckerem Essen sind und im Jahr 2017 unter dem kleinen Projekt “Our.World.Experience” die schönen Fleckchen unserer Erde bereisten.

Sich dafür zu entscheiden auf Weltreise zu gehen ist aufregend, wundervoll und in unserem Fall wohl das größte Abenteuer unseres bisherigen kurzen Lebens. Von der atemberaubenden Natur in Nepal, Neuseeland oder Kanada, den traumhaften Stränden auf den Philippinen, Hawaii oder den Fijis, der einzigartigen Kultur in Indien, Südafrika oder China bis hin zu aufregenden Städten wie New York, Hongkong, Sydney oder San Francisco. Rückblickend sind wir sehr froh den Schritt ins Ungewisse gewagt zu haben.

Doch eine Weltreise kann auch anstrengend, herausfordernd und alles andere als Urlaubsfeeling sein und das beginnt meistens auch schon bevor man überhaupt auf Reisen ist.

Bei den ganzen Dingen, die man vor und während einer Weltreise vielleicht beachten sollte noch den Überblick zu behalten, erscheint manchmal relativ schwierig und auch wir fühlten uns ab und an ein wenig überfordert, das könnt ihr uns glauben! 😊

Um trotzdem den roten Faden beibehalten zu können, findet ihr hier unsere Dos & Don’ts auf einer Weltreise. Teilweise mussten wir diese selbst erst auf die harte Tour lernen. Sie haben uns aber immer wieder weitergeholfen und sind nun hoffentlich auch euch von Nutzen.

Der erste Stopp und auch unser erstes gemeinsames Foto auf unserer Weltreise in Südafrika am Lions Head. Voller Vorfreude, Nervosität und Erwartungen starteten wir in unser Abenteuer rund um die Welt.

 

Die Dos & Don’ts auf einer Weltreise

Dos

“Plane so wenig wie möglich, so viel wie nötig!”

Die Planung einer Weltreise kann einerseits sehr viel Spaß machen, andererseits ist sie aber auch oft mit vielen Ängsten und vielleicht auch ein wenig Überforderung behaftet. Themen wie eine Reiseversicherung, Impfungen, Reiseroute, Visabestimmungen und vieles mehr kommen auf einen zu und eigentlich weiß man gar nicht wo man anfangen soll. „Keine Panik!” Wir können euch beruhigen! Meistens ist es gar nicht so schlimm wie es scheint. Wir haben konkret mit unserer Planung ca. ein halbes Jahr zuvor angefangen und waren dabei sehr froh das STA Travel Reisebüro unseres Vertrauens gleich in der Nähe zu haben. Des Weiteren findet man heutzutage auch unzählige Artikel für die Weltreiseplanung online. Egal wie man es angeht: ob ihr euch für ein Around the World Ticket entscheidet oder eher spontan von A nach B reist, das ist jedem selbst überlassen. Ihr solltet einfach nicht vergessen, dass die Planung zwar das A und O ist und wichtige Dinge auf alle Fälle schon im Vorhinein abgeklärt werden müssen. Es aber anderseits aber auch manchmal besser ist nicht so viel im Vorhinein zu planen. Auf Reisen tun sich immer wieder spontane Möglichkeiten auf und, mal ehrlich, wer kann bzw. will schon ein ganzes Jahr im Voraus planen? Wo bleibt denn da der Spaß?

“Kalkuliere dein Reisebudget realistisch!”

Ein weiterer wichtiger Punkt, wie wir finden (da wir uns selbst leider auch ein wenig verschätzt haben 😊), ist die realistische Kalkulation des Weltreise Budgets. Informiert euch vorab online wie viel man in den jeweiligen Ländern im Durchschnitt für Lebenshaltungskosten oder Transport benötigt. Überlegt euch auch, wie lange ihr in einem Land in etwa bleiben möchtet, ob ihr vor Ort die Möglichkeit habt ein wenig Geld zu verdienen oder auch wie lange ihr euch das Land tatsächlich leisten könnt. Es macht nämlich einen großen Unterschied ob man eher teure oder billigere Länder bereisen möchte. Für uns hat es auch einen großen Unterschied gemacht in welcher Reihenfolge wir welche Länder besuchten. Im Nachhinein betrachtet war es nämlich eher eine “Schnapsidee” günstigere Länder schon am Anfang der Weltreise abzuklappern und die teuren Destinationen eher zum Schluss zu bereisen. Da einerseits unser Budget am Anfang natürlich noch umfangreicher war und wir andererseits auch noch motivierter waren zum Sparen.

“Sichere deine Dokumente auch immer online ab!”

Geht es um wichtige Dokumente wie den Reisepass, Impfausweis, Personaldokumente oder auch die Flugtickets, können wir euch nur empfehlen diese schon vor der Reise online abzuspeichern und immer wieder Backups zu machen. Zwar hat man diese normalerweise immer irgendwo in Reichweite, doch sollte jemals etwas passieren und einem z.B. der Personalausweis gestohlen werden, hat man wenigstens online auf die Kopien Zugriff. Wir haben dabei den Filehosting-Dienst Dropbox genutzt und konnten so weltweit jederzeit unsere wichtigen Dokumente abrufen. Alles, was man dafür benötigt ist eine Internetverbindung und die findet man ja fast schon überall, sogar mitten im Nirgendwo in der Serengeti.

“Nutze die Macht des 21. Jahrhunderts!”

Obwohl das Internet zwar nicht immer nur Vorteile hat, kann es einem hinsichtlich einer Weltreise einiges erleichtern. Wir waren während unserer Reise meistens sehr froh über eine funktionierende Internetverbindung und auch sonst hat uns die Technik des 21. Jahrhunderts immer wieder weitergeholfen. Seien es hilfreiche Apps die einem den Überblick über die eigenen Finanzen erleichtern oder einem die billigsten Campingplätze vorschlagen. Google Maps oder auch Maps.me um sich in fremden Ländern orientieren zu können, diverse Suchfunktionen oder auch einfach nur Google Translate, das uns vor allem in China hinsichtlich sprachlicher Barrieren weitergeholfen hat. Des Weiteren haben wir immer wieder gerne verschiedene Reiseblogs durchstöbert, um uns für die Planung unseres nächsten Stopps inspirieren zu lassen. Wer von dem Ganzen jedoch nicht viel hält, kann natürlich auch noch immer zum guten alten Reiseführer greifen. Diese mussten wir bei 16 Reisezielen jedoch leider aus platztechnischen Gründen zuhause lassen. 😊

“Reise so, wie du reisen willst!“

Egal ob Backpacker-Urlaub, All-Inclusive Resort oder doch lieber Kulturtrip: Reist so wie ihr reisen wollt und habt dabei auch kein schlechtes Gewissen. Es ist eure Weltreise und nur weil jeder andere gerne ins Museum geht oder sich an einem Gummiseil von Brücken stürzt, heißt dass noch lange nicht, dass ihr das auch so machen müsst. Ihr bestimmt was, wohin und wie ihr eure  Weltreise erleben möchtest und das ist ja auch das Tolle daran.

Auf Reisen wird man auch immer wieder gefordert und manche Situationen können ganz schön anstrengend sein. Deswegen ist es manchmal auch einfach besser „abzutauchen“ und mit einem Shaka in den neuen Tag zu starten. So wie wir es auf Hawaii während unserer Reise gelernt haben.

“Meet up with people und sei offen für Neues!“

Reisen macht Spaß, vor allem wenn man mit einem oder mehreren passenden Reisepartnern unterwegs ist. Dabei liegt die Betonung jedoch auf passend – mit den falschen Mitreisenden kann die Reise auch schnell zum Alptraum werden. Jedenfalls sind alle Abenteuer, die man auf einer Weltreise erlebt, umso schöner wenn man sie mit jemanden teilen kann. Am besten lernt man andere Menschen in Hostels z.B. bei Gruppenaktivitäten kennen. Wer von Hostels aber nach der Zeit die Schnauze voll hat kann auch Plattformen wie Couchsurfing, AirBnB, Meetup.com oder workaway.info ausprobieren. Wir haben dabei nur gute Erfahrungen gemacht, sind mit anderen Reisenden in Kontakt gekommen, durften Einheimische und ihren Alltag kennenlernen und haben so auch die ein oder andere Freundschaft geschlossen.

“Reise über Land und mache so viel Roadtrips wie möglich!”

Vor allem das Reisen quer durch das Land kann sehr viel Spaß machen. Wir erlebten dabei immer wieder lustige und unvergessliche Momente wie die abenteuerlichen Busfahrten in Nepals Bergen oder die erstaunlich effizienten Zugfahrten in China. Man lernt dadurch nicht nur sein Reiseziel von einer ganz anderen Seite kennen, sondern kann vielleicht sogar finanziell etwas sparen da öffentliche Verkehrsmittel (besonders im asiatischen Bereich) nicht viel kosten. Wenn ihr immer nur von A nach B fliegt, verpasst ihr alles was dazwischen liegt. Egal ob ihr euch mit anderen Reisenden ein Mietauto leiht und auf einen Roadtrip geht, mit dem Zug quer durch die Natur tuckertt oder beim Busfahren zwischen Ziegen und Hühnern sitzt und mit Einheimischen in Kontakt kommt. All das macht eine Weltreise erst aus!

“Nimm eine Backup-Kreditkarte mit!”

Reisepass und Kreditkarte sind die einzigen Dinge, die man leider unbedingt auf einer Weltreise braucht und ohne die man auch nicht weit kommt. Passe deswegen umso mehr darauf auf. Wir können dir nur empfehlen mindestens eine Backup-Karte wie z.B. eine weltweit gebührenfreie Kreditkarte mitzunehmen. Uns wurde nämlich bereits beim zweiten Stopp in Indien ein kleiner Rucksack (typischer Anfängerfehler) inklusive zwei Kreditkarten (zweiter typischer Anfängerfehler) geklaut. Deswegen: Verstaut die Kreditkarten eventuell in unterschiedlichen Taschen, damit falls dir ein Rucksack gestohlen wird, nicht gleich beide Karten weg sind. 😊

“Genieße jeden Tag und verlasse deine Komfortzone!”

Besonders wenn man länger auf Reisen ist, besteht die Gefahr schnell in eine Routine zu verfallen. Man erlebt jeden Tag so viele neue Eindrücke, dass man diese manchmal gar nicht mehr zu schätzen weiß. Auch wir ertappten uns während unserer Reise immer wieder dabei. Wir empfehlen euch deshalb so gut wie möglich jeden Moment der Reise zu genießen und auch manchmal bewusst ins kalte Wasser zu springen. Probiert Neues, esst lokal, lacht über euch selbst und vor allen Dingen: wagt den Schritt aus der eigenen Komfortzone immer wieder aufs Neue. Eine Weltreise ist die perfekte Chance dafür.

“Halte deine Erfahrungen in irgendeiner Form fest!”

Das bringt uns auch schon zum letzten Punkt unserer Dos bei einer Weltreise. Wie bereits zuvor erwähnt, kann es bei all den Erlebnissen und Erfahrungen, die man von Land zu Land sammelt, leicht passieren, dass man schnell Momente oder gewisse Gefühle und Situationen vergisst. Um dies ein wenig zu vermeiden, kann es hilfreich sein z.B. Tagebuch zu führen um diese Dinge auf ein Blatt Papier zu bringen. Dabei muss man auch gar nicht so viel Zeit investieren und es reicht manchmal auch nur ein Satz zum schönsten und schlimmsten Ereignis des Tages aus. Wir haben uns leider am Anfang unserer Reise dagegen entschieden und bereuen es im Nachhinein ein wenig. Wer von Tagebuch schreiben nicht viel hält, kann sich auch eine andere Art des Erinnerns überlegen: Fotos, Videobeiträge, ein selbstgeführter Blog, Zeichnungen oder sogar Musik, die euch an eine bestimmte Zeit erinnert.

Ein absolutes Highlight während unserer Weltreise war die Wanderung zum Roys Peak in Neuseeland zum Sonnenaufgang. Nicht nur, dass wir die atemberaubende Natur und das Erwachen eines neuen Tages von dort aus bestaunten, sondern auch Philipps Geburtstag mit einem leckeren Gipfelfrühstück feiern konnten.

Don’ts

“Habe keine unrealistischen Erwartungen!“

Ist man länger auf Reisen so ist es ganz normal, dass man auch manchmal müde wird, und zwar reisemüde. Ständig neue Eindrücke und Kulturen verarbeiten, die nächsten Stopps planen, immer wieder die gleichen ersten Gespräche führen, von einer Zeitzone zur nächsten springen und, und, und. Es ist zwar kaum vorstellbar, doch Reisen macht nicht immer Spaß und, wenn man länger unterwegs, ist sehr anstrengend sein. Wir wussten besonders in den ersten Monaten nicht wie wir damit umgehen sollen, dass wir manchmal z.B. einfach keine Lust auf Sightseeing hatten und uns deswegen ein schlechtes Gewissen plagte. Doch nach der Zeit und vor allem nach vielen Gesprächen mit anderen Weltreisenden merkten wir, dass es nicht nur uns so geht. Habt deswegen auch keine unrealistischen Erwartungen und kein schlechtes Gewissen, wenn ihr nicht immer topmotiviert seid, ein Land zu erkunden. Im Gegenteil, legt ab und zu Ruhetage ein in denen ihr ganz bewusst rein gar nichts macht. Das lädt die Batterien wieder auf und ihr könnt im Anschluss die weitere Zeit des Reisens wieder viel mehr genießen.

“Nimm dir nicht zu viel vor! Du kannst nicht alles sehen!“

Einmal den Schritt gewagt, auf Weltreise zu gehen, will man natürlich so viele Orte wie möglich sehen. Auch uns ging es so und wir wollten am liebsten jedes Land, dass wir irgendwie kreuzten auf unserer Reiseroute mit einplanen. Dabei ist das Risiko ziemlich hoch sich zu viele Länder in zu kurzer Zeit zuzumuten. Wir empfehlen deshalb aus eigener Erfahrungen: “Weniger ist oft mehr!” Möchtet ihr ein fremdes Land wirklich besser kennenlernen, solltet ihr auch länger vor Ort sein, um abseits der Touristenpfade den Alltag der Menschen zu erleben. Man kann auf einer Weltreise einfach nicht alles sehen und das ist auch völlig in Ordnung so.

“Lass deine SIM-Karte zuhause!“

Während unserer Weltreise merkten wir schnell, dass die SIM-Karte eins der Dinge ist, die man zu Hause lassen kann. Einerseits gibt es heutzutage fast schon überall billige Prepaid Travel SIM-Karten mit besonders hohem Datenvolumen. Andererseits findet man auch überall Supermärkte, Cafés oder Shopping Malls mit kostenlosen WiFi. So besteht auch keine Gefahr, dass die alte SIM-Karte irgendwie gestohlen wird. Ihr könnt uns glauben, wir sprechen aus Erfahrung. 😊

„Sei nicht zu skeptisch, aber höre auf dein Bauchgefühl!“

Obwohl wir uns eingestehen müssen, dass wir während unserer Reise manche Situationen auch eher skeptisch betrachteten und wir nicht immer wussten, ob jemand “nur” freundlich ist oder vielleicht doch mehr dahinter steckt, können wir rückblickend sagen, dass wir wirklich fast überall nur positive Erfahrungen machten. Sei es Hilfsbereitschaft oder nur ein Lächeln, wir wurden in jedem Land sehr freundlich empfangen. Seid deswegen auch nicht allzu skeptisch und vertraut den Menschen vor Ort. Hört dabei aber trotzdem immer auf euer Bauchgefühl und den gesunden Menschenverstand. Es gibt natürlich auch überall auf der Welt schwarze Schafe.

“Vorsicht Fettnäpfchen!“

Wer in ein fremdes Land reist, kann unbeabsichtigt leicht in einige Fettnäpfchen treten. Sei es eine andere Kultur, die Tischmanieren, der Besuch in einer religiösen Einrichtung, die Begrüßung oder auch die Frage nach dem Trinkgeld. Die meisten Einheimischen sind sehr tolerant und lächeln einfach darüber hinweg… Aber sie freuen sich natürlich umso mehr, wenn man ihre Gewohnheiten kennt! Informiert euch deshalb schon ein wenig vorab über die kulturellen Besonderheiten in den jeweiligen Ländern, auch um peinliche Situationen zu umgehen.

Wohl einer der spannendsten Stopps während unserer Weltreise war Indien. Sei es die Kultur, die vielen Gerüche und Farben oder auch die Vielfalt des Landes – wir wussten gar nicht wie uns geschieht. Doch nicht nur wir waren fasziniert von Land und Leuten. Wie man sieht, basierte das Ganze auch auf Gegenseitigkeit.

“Sei nicht geizig!“

Sparen macht zwar Sinn,vor allem wenn man länger auf Reisen ist, doch dabei muss man auch sein eigenes Mittelmaß finden. Man hat lange für die eigene Reise gespart und sollte so auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn man sich mal etwas gönnt. Findet für euch selbst einfach heraus, wo und wofür ihr Geld sparen möchtet und für welche Dinge ihr dafür lieber mehr Budget einplanen möchtet. Wenn es z.B. schon immer euer Traum war im Great Barrier Reef tauchen zu gehen oder den Grand Canyon aus der Luft zu sehen, dann macht es auch! Man lebt nur einmal!

“Sei auch nicht verschwenderisch!“

Wie du siehst kommt es auf die goldene Mitte an. Man sollte nicht in jeder Sekunde auf der Reise daran denken ob man sich dies oder jenes leisten kann, oder nicht. Andererseits solltet ihr auch nicht verschwenderisch mit dem Ersparten umgehen. Ein bewusster Umgang ist dabei das beste Rezept!

“Nimm nicht zu viel mit!“

Von allen Seiten wird einem geraten “Nimm nicht zu viel Gepäck auf eine Weltreise mit!” Und ja, davon können wir nur zu gut ein Lied singen. Obwohl wir wirklich versuchten so wenig wie möglich mit einzupacken, haben wir rückblickend trotzdem zu viel mitgegenommen. 😊 Wir können euch deshalb nur empfehlen: packt den Rucksack auf alle Fälle schon mal Probe und denkt daran, dass ihr diesen für die nächsten Monate immer mit euch herum schleppen müsst. Als weitere Hilfe findet ihr online wirklich viele tolle Tipps und auch fertige Packlisten, für Dinge, die unbedingt mit oder nicht mit auf die Reise müssen. Weniger ist hier auf alle Fälle mehr und, solltet ihr trotzdem etwas Wichtiges zuhause vergessen, könnt ihr es beinahe überall auf der Welt nachkaufen. Also, keine Sorge!

“Lass den Reiseführer auch mal stecken!“

Auch wenn Planung einiges erleichtert, tut es auch manchmal gut sich treiben zu lassen und planlos durch fremde Straßen zu spazieren. Lasst deswegen den Reiseführer auch mal stecken, googled nicht gleich nach der richtigen Richtung oder sucht auch nicht immer bei einschlägigen Portalen nach dem besten Restaurant. Man nimmt eine neue Umgebung viel bewusster wahr wenn man sie auf eigene Faust erkundet und hat so Gelegenheit immer wieder aufs Neue positiv überrascht zu werden.

“Denke nicht zu viel an die Zeit danach und lebe im Jetzt!“

Tja das hört sich wirklich leichter an als getan. Während man auf Reisen ist, vergeht die Zeit zwar wie im Flug, doch meistens bleibt einem gerade auf Reisen sehr viel Zeit zum Nachdenken. Dinge wie Job, Wohnung, Familie und Freunde schwingen immer wieder mit und spielen besonders bei einer Langzeitreise eine große Rolle. Uns ging es besonders am Ende der Weltreise oft so und wir kamen aus dem Grübeln gar nicht mehr raus. Wo wollen wir eigentlich wieder hin? Finden wir eine Wohnung? Einen Job? Und, und, und…Dabei vergaßen wir fast, die restliche Zeit unserer Reise richtig zu genießen. Deshalb: Macht euch keine Sorgen was danach so kommen mag! Eine Weltreise bietet die Chance sich selbst besser kennenzulernen und dadurch auch vielleicht deinen Weg im Leben zu finden. Denn wie sagt man doch so schön: Nicht das Ziel ist wichtig, sondern der Weg dorthin!

Jede Reise ist einzigartig und mit unendlich vielen Erfahrungen und Erlebnissen verbunden. Egal wie, wohin, wie lange oder mit wem ihr auf Reisen geht – ihr werdet die Zeit nie wieder vergessen. So wie auch wir z.B. diesen Moment am südlichsten Punkt Südafrikas stets in unserer Erinnerung haben werden.

Tja und das waren sie auch schon, unsere Dos & Don’ts auf einer Weltreise. Wir hoffen, wir konnten euch ein paar Anregungen mitgeben. Vielleicht ist ja für die eine oder den anderen auch ein hilfreicher Punkt dabei. Wir sind uns jedenfalls sicher, dass es noch unzählige weitere Punkte geben würde. Doch wahrscheinlich findet man am besten für sich selbst die persönlichen Dos & Don’ts auf Reisen heraus. Viel Spaß beim Erkunden!

Solltet ihr noch weitere Fragen zu uns, unserer Reise oder generell zum Thema Weltreise haben, schaut auf unserer Website vorbei oder schreibt uns einfach. Wir freuen uns immer über neue Post 😊

Alles Liebe aus Österreich,
Melanie & Philipp

Eine Antwort zu “Dos & Don’ts auf einer Weltreise”

  1. Olegs sagt:

    servus 🙂 bin auch aus Österreich und werde am 13.01.2018 in NewSeeland bis 8.02. wenn wir uns treffen könnten wäre es gail 🙂

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