Nordamerika

Mit dem Bus entlang der Westküste in den USA

Von Die STA Travel Reiseexperten , 25. September 2019

Für 16 STA Travel Experts aus der ganzen Welt und mich ging es Anfang September auf eine Reise an die Westküste der USA, um diese mit dem Bus zu erkunden. Unsere gesamte Route umfasste 1800 km. Erster Stop war San Francisco, dann ging es weiter zum Yosemite Nationalpark, zum South Lake Tahoe, nach Las Vegas und zuletzt nach Los Angeles. Wir machten die Reise mit Busabout, die ein Hop-on Hop-off Busnetzwerk für die Westküste in den USA anbieten. Bei jedem Stop kann man individuell und spontan entscheiden, wie lange man an dem Ort bleiben möchte. Da man nicht wie bei einem Roadtrip selbst fahren muss, konnten wir uns auf der Fahrt entspannt zurück lehnen und die abwechslungsreiche Landschaft genießen. An Board des Busses gibt es zusätzlich einen Guide, der bei Fragen weiterhilft und Tipps für die Umgebung weitergibt. Unser Guide war Marc, der uns unvergessliche Momente bescherte und stets ein Lächeln auf den Lippen hatte. Heute erzähle ich euch von unseren Stops und wieso diese definitiv einen Besuch wert sind.

Highlights an der Westküste in den USA

San Francisco

In San Francisco kann man schon alleine 4 Tage verbringen, denn die Stadt hat sehr viel zu bieten. Eine Möglichkeit, viele Orte in San Francisco schneller zu besichtigen, ist bei einer Erkundungstour mit dem Fahrrad. Für ca. 32 US$ kann man für einen Tag ein Fahrrad mieten oder für 45 US$ eine Fahrrad-Tour mit einem Guide machen, bei der viele Sehenswürdigkeiten der Stadt besucht werden. Must Sees sind natürlich die Golden Gate Bridge, Pink Ladies, der Pier 39, bei dem man auch Robben entdecken kann, Sausalito, ein Künstlerort an der Bucht von San Francisco, sowie die Fährfahrt von Sausalito zurück an Alcatraz vorbei. Da San Francisco ein milderes Klima hat, ist das Fahrrad eine super Fortbewegung, um die hügelige Stadt kennenzulernen. Allzu anstrengend war die Tour nicht und auch, man brauch kein Sportfreak zu sein, um das zu bewältigen. Als Alternative zur Radtour, kann man auch eine Tour mit dem Cablecar machen. Diese kostet allerdings 7 US$ pro Fahrt und man sieht lange nicht so viel von der Stadt wie bei einer Fahrrad-Tour.

San Francisco

Yosemite Nationalpark

Von San Francisco aus ging es mit dem Bus weiter zum Yosemite Nationalpark, der etwa 300 km östlich von San Francisco liegt berühmt für seine alten Riesenmammutbäume und beeindruckende Aussichtspunkte über den Half Dome ist. Angekommen im Nationalpark, ging es für uns zunächst zu den Yosemite Falls, die mit 739 Metern Höhe als die höchsten Wasserfälle Nordamerikas besichtigt werden. Hier kann man sich bei schönem Wetter oder nach einer Wanderung im Wasser erfrischen. Ein Teil unserer Gruppe entschied sich für eine kurze Wanderung auf dem Yosemite Falls Trail, über den man auch zum Half Dome wandern kann. Wir wanderten für ca. 4 km stets aufwärts durch ein Waldstück bis zum Yosemite Point. Oben angekommen, hatten wir einen tollen Ausblick über die Wasserfälle, den Half Dome und den Nationalpark.

South Lake Tahoe

Mit dem Bus ging es vom Nationalpark aus weiter nach South Lake Tahoe, was mich ein bisschen an ein Bergdorf in Österreich erinnert. South Lake Tahoe liegt direkt an der Grenze zu Nevada. Hier kann man mit der Gondel hoch auf den Berg fahren und wandern gehen. Im Winter ist die Gondel auch für Skifahrer geeignet. Alternativ kann man South Lake Tahoe mit dem Fahrrad oder zu Fuß kennenlernen. Die Zeit im Ort verbringen, bummeln gehen, am See entspannen oder und sehr gute Burger bei California Burger essen. Gerade nach einer strammen Wanderung im Yosemite fand ich diesen Ort sehr schön, denn man kann sich entspannt an den See legen und sich vom Muskelkater erholen. Ein empfehlenswerter Stop ist der Inspiration Point mit Blick über die schöne Emerald Bay.

USA Emerald Bay

USA Emerald Bay

Las Vegas

Weiter ging unsere Route in die Stadt, die niemals schläft: nach Las Vegas. Den typischen Flair von Las Vegas, den man aus Filmen kennt, spürt man schon, wenn man durch die verschiedenen Casinos schlendert. Bei einem Aufenthalt sollte man unbedingt eine der unzähligen Shows anschauen. Sei es die kostenlose Wassershow am Bellagio oder eine atemberaubende Cirque du Soleil Show. Meine Empfehlung ist durch die Hotels zu schlendern, nicht nur durch die Casinos, denn die Architektur ist sehr beeindruckend! Wer das erste Mal in Las Vegas ist, sollte auf jeden Fall The Strip einen Besuch abstatten. Die Straße ist voller Eindrücke, Lichter, Shows und Casinos und definitiv ein einmaliges Erlebnis. Wer noch Platz im Koffer hat und nicht sein ganzes Geld im Casino verspielt hat, kann zudem in den zwei Outlets shoppen gehen.

Los Angeles

Mit einem Zwischenstop bei den Seven Magic Mountains ging es zu unserer letzten Station mit Busabout: nach Los Angeles. Das empfohlene HI Hostel liegt in Santa Monica, wovon ich wirklich überrascht war. Es ist unglaublich schön hier und der  perfekter Ort, um nach der Tour noch einmal kurz die Seele baumeln zu lassen. Der Santa Monica Pier ist zu Fuß ca. fünf Minuten entfernt und es gibt eine kleine, aber überschaubare Einkaufsstraße, die 3rd Street Promenade. In weniger als einer Stunde ist man von hier in Los Angeles und kann den Walk of fame, Hollywood und Beverly Hills erkunden. Abends lohnt es sich mit einer Pizza zum Venice Beach zu fahren und den Sonnenuntergang zu beobachten.

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