Nordamerika

Eine Reise an der Westküste in den USA

Von Die STA Travel Reiseexperten , 15. Februar 2019

„Oh WOW, du fliegst nach Hollywood!“ Das war der erste Satz, den ich von einer Freundin hörte, als ich ihr erzählte, dass ich bald an die Westküste der USA fliege. „Naja auch, der Flug geht nach Los Angeles und ich freue mich auch sehr auf San Francisco und die Golden Gate Bridge“, antwortete ich darauf. Ein paar Wochen nach dem Gespräch ging es auch schon los, eine kleine buntgemischte Gruppe von STA´lern aus aller Welt machten sich im September vergangenen Jahres auf den Weg, die Westküste zu erkunden.

Highlights an der Westküste der USA

Willkommen in Los Angeles

An unserem ersten Tag in L.A., welche auch die Stadt der Engel genannt wird, besuchten wir den Walk of Fame! Dieser erstreckt sich auf einer Länge von 15 Häuserblocks. Zahlreiche Prominente, die sich einen Namen in der Film- und Unterhaltungsbranche gemacht haben, wurden hier mit einem Stern geehrt. Nach zahlreichen Fotos mit Sternen von bekannten Schauspielern, Regisseuren und Musikern und ca. 2 Stunden Aufenthalt, ging es auch schon weiter in die Universal Studios.

Dort hätten wir locker einen ganzen Tag verbringen können, wenn es die Zeit zugelassen hätte. Mein absolutes Highlight war die Harry Potter Welt, welche richtig toll ist und realistisch gemacht wurde. Besonders gefallen hat mir die  3D Fahrt „Harry Potter and the Forbidden Journey“. Auch die Tour durch die Studios ollte man unbedingt machen! Tipp: Bei einem Besuch von den Universal Studios, empfehle ich euch den Kauf des Express Passes empfehlen. Damit spart man sich das lange Anstehen an den Fahrgeschäften. Am Abend hatten wir noch ein Highlight auf dem Programm, nämlich der Sonnenuntergang am Observatory, hoch über L.A. mit einem tollen Blick auf den Schrift zu von „Hollywood“ zu beobachten.

Venice Beach und Santa Monica

Jetzt ging es nach Venice Beach und Santa Monica, der „Vergnügungsstrand“ von Los Angeles. Hier wird für Jeden etwas geboten, ob Musiker, Jogger, Surfer, Skater oder Bodybuilder am Muscle Beach. Hier treffen sich Straßenkünstler und Händler und jede Menge schräge Typen. An und für sich ist der Strand aber auch echt schön, richtig lang, feinsandig und breit, also perfekt für schöne Strandsparziergänge. Von hier aus sind wir dann eine Stunde am Wasser entlang in Richtung Norden zum Santa Monica Pier gelaufen. Dort erlebten wir ebenfalls einen super schönen Sonnenuntergang direkt am Meer, mit einem kühlen Bier in der Hand. Einfach perfekt.

Santa Barbara

Am Tag drei hieß es „Time to say Goodbye L.A.“ und „Hello Santa Barbara“. Auf dem Weg dorthin legten wir allerdings noch einen Stopp in Solvang mit einem Vinetasting ein. Solvang selbst ist ein kleines Städtchen ca. 2 Stunden von L.A. entfernt. Es wurde von dänischen Einwanderern gegründet, was sich im Stadtbild auch bemerkbar macht. Im ganzen Stadtkern, befinden sich Holzhäuser mit dänischer Architektur. In Solvang sollte man auf jeden Fall, wenn es die Zeit zulässt, einen Stop einlegen um in den kleinen süßen Cafes und Restaurants zu Mittag zu essen oder außerhalb eine Weinprobe zu machen. Von Solvang aus waren wir in ca. 1 Stunde dann auch schon in Santa Barbara, wo wir die Möglichkeit hatten Paddle Boarding auszuprobieren. Solltet ihr jemals die Möglichkeit dazu haben – probiert es aus! Es macht super viel Spaß!

Monterrey

Weiter ging unsere Reise in Richtung Norden, wo das Tagesziel Monterrey hieß. Wobei auf dem Küstenabschnitt des berühmten Highway No´1 der Weg das Ziel ist. Auf der Fahrt dorthin, legten wir einen kurzen Fotostopp bei den Seelöwen und bei einem kleinen Wasserfall ein. Leider spielte das Wetter nicht mit, somit konnten wir einen Großteil der atemberaubenden Steilküste nicht erkennen. Wir hatten einfach zu viel Nebel. Je näher wir an Monterrey kamen, desto besser wurde dann aber auch das Wetter (Hoffnung für San Francisco keimte wieder auf) und wir konnten zumindest schon mal ein paar schöne Fotos von der Bixby Creek Bridge machen, die man auszahlreichen Werbespots kennt. Okay, sie ist nicht so groß und mächtig wie die Golden Gate, aber sie punktet mit der Landschaft drum herum.

USA

San Francisco

Nachdem auf der Reise die meiste Zeit in tollen Hostels und Hotels verbracht haben, campierten wir eine Nacht auf dem Campingplatz. Der Campingplatz an sich war super schön gelegen, direkt oberhalb der Monterrey Bay mit tollem Blick auf den langen, feinsandigen Strand. Nach einer kurzen und auch etwas unruhigen Nacht und dem Frühstück packten wir alles wieder zusammen. Und weiter ging es bei strahlendem Sonnenschein weiter nach SAN FRANCISCO! Dort wollten wir die Golden Gate Bridge sehen, die für viele Menschen die schönste Brücke weltweit ist. Davon wollten wir uns auch überzeugen. Nach ca. 2,5h Fahrt war es soweit wir erreichten das Visitor Center. Und unsere größte Befürchtung war wahrgeworden. Die Brücke war nicht zu sehen, denn sie war verschwunden hinter einer dicken Wand aus Nebel. Das war echt ärgerlich und wir alle waren ein bisschen enttäuscht. Aber so ist nun mal das Leben. Wir machten das Beste daraus und liefen bei eiskalten Wind über die 2,7 Kilometer lange Brücke. Ein paar Fotos sind uns dann doch gelungen, auf denen man zumindest Teilstücke der Brücke sieht. Am Abend hatten wir noch einmal die Möglichkeit bei einer Sunset Sailing Cruise die Brücke zu sehen. Diese Cruises starten auch am Pier 39 und fahren in die Bucht von San Francisco und durch die Golden Gate Bridge, das heißt man sieht die Brücke nochmal von einer ganz anderen Perspektive.

USA

Nach der Besichtigung der Brücke hatten wir richtig Hunger und fuhren zum  Pier 39 am Fishermans Wharf. Der Pier an sich beherbergt zahlreiche Souvenir Shops und Restaurants. Ein „Must Eat“ ist mit Sicherheit eine Clam Chowder Soup. Das ist eine Krabbensuppe die im ausgehöhlten Brot serviert wird und welche sehr, sehr lecker ist.

USA

Am nächsten Tag hatten wir Zeit zum Frühstücken und entschieden uns das „Honey Honey“ in der Poststreet zu besuchen und dort zu frühstücken. Das entpuppte sich als eine sehr gute Wahl, denn ich hatte die leckersten Banana Pancakes die ich jemals gegessen hatte. An unserem letzten Tag fuhren wir noch mit der berühmten Cable Car vom Union Square bis zur Hyde Street, das ist in der Nähe vom Fishersmans Wharf. Hier hatten wir die Gelegenheit die Stadt besser kennen zu lernen, vor allem die zahlreichen Berge und Hügel.

Alcatraz

Das alte Gefängnis galt Jahrzehnte lang als Ausbruchssicher, wurde aber 1963 geschlossen und ist heute eine Art Museum. Durch die Tour mit einem Audio Guide bekommt man einen Eindruck davon, wie der Alltag der Gefangenen, aber auch der der Angestellten und Wärter, die hier teilweise auch mit ihren Familien lebten, war. Die Geräusche und der Gang durch das Gefängnis, und teilweise auch in die Zellen hinein, vermitteln ein beklemmendes Gefühl. Am besten macht man die Tour gleich früh um 08:45 Uhr vom Pier 33 aus, da ist es noch nicht ganz so voll. Man sollte ca. 2,5 Stunden dafür einrechnen und auf jeden Fall die Tickets vorher kaufen.

Leider neigte sich unsere Reise nun dem Ende zu. Nach einem letzten Abstecher zu den Twin Peaks, wo man am besten mit dem Taxi hochfahren kann, ging es am Abend zum Flughafen. Auch wenn unsere Zeit in den USA kurz war, haben wir doch ziemlich viel gesehen und erlebt. L.A. und die Küste haben ihren Charme und sind Highlights, aber wenn man mich fragen würde was mein Highlight war, so war es wie erwartet San Francisco und nicht Hollywood ;-).

2 Antworten zu “Eine Reise an der Westküste in den USA”

  1. Doris sagt:

    Die Strecke von Los Angeles über den Highway 1 nach San Francisco ist für mich immer wieder ein Highlight. Besonders gerne mag ich Monterey, wir haben dort eine Whale Watching Tour gemacht, was echt ein tolles Erlebnis war. Und ja die Clam Chowder Soup muss man auf jeden Fall probiert haben. 🙂
    Liebe Grüße
    Doris

  2. Dorie sagt:

    Wow, coole Reise. Ich war noch nie in den USA, steht aber auf jeden Fall auf meiner Bucket List 🙂
    Liebe Grüße
    Dorie von http://www.thedorie.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.